Die unbeschreibliche Stille und die Schönheit der Panoramen
Von der „Serra do Caldeirão“ sieht die Algarve wie ein Amphitheater aus, das in Stufen bis zum Meer hinab führt. Die Landschaft ist hier durch sanfte Wellen gekennzeichnet, die von Stechginster, Zistrosen und Wildpflanzen bedeckt sind und in den Tälern vermischt sich das Weiß mit dem Blau der Landhäuser.
Die „Serra do Caldeirão“ ist, obwohl sie nicht besonders hoch ist (sie überschreitet nicht die 600 Meter), das größte Gebirge der Algarve.
An den östlichen Steilhängen überziehen, soweit das Auge reicht, Korkeichen die Landschaft mit einem dunklen Grün. Und es gibt noch Platz für zwei ganz spezielle Gebiete – „Fonte da Benémola und „Fonte Ferro“.
Das Naturschutzgebiet „Fonte de Benémola“ wirkt wie eine Oase und besitzt Tier- und Pflanzenarten, die sehr selten an der Algarve vorkommen. Das Gebiet „Fonte Ferro“ hebt sich als Habitat einer großen Anzahl von Arten der Region hervor, wie z. B. Erdbeerbäume, Ginster, Zistrosen, Rosmarin, Eukalyptusbäume, Kiefern und Oleander und nicht zu vergessen die Tiere, wie z. B. Wildhasen, Rebhühner, Drosseln und Amseln.
Übrigens besteht die „Serra do Caldeirão“ aus Schiefer, einem weichen, undurchlässigen und trockenen Gestein, das in rötlichen und warmen Farbtönen vorkommt. Hier bemerkt man die Gegenwart der Menschen nur, wenn ein Schäfer mit seiner Schaf- oder Ziegenherde angetroffen wird.
Die Berggebiete bieten weite Räume mit bezaubernden und unvergesslichen Landschaften.
